Queens ist der größte Stadtbezirk von New York und bekannt für seine enorme kulturelle Vielfalt. Er besteht aus vielen unterschiedlichen Vierteln, von denen ein großer Teil vor allem Wohngegenden sind. Im Vergleich zu Manhattan und Brooklyn liegen touristische Sehenswürdigkeiten hier weiter auseinander. Für viele Orte nutzt man daher die U-Bahn oder gelegentlich ein Taxi, um zwischen den Vierteln zu reisen.
Stadtviertel New York
New York besteht aus fünf Stadtbezirken, auch Boroughs genannt, und jeder Stadtbezirk ist wiederum in Dutzende von Vierteln unterteilt. Die Unterschiede zwischen diesen Vierteln sind groß und reichen von schicken Wohngegenden wie der Upper East Side über kreative und hippe Viertel wie SoHo und die Lower East Side bis hin zu lebhaften Entertainment-Zonen mit Wolkenkratzern wie Midtown. Auch in Brooklyn und Queens findest du Viertel mit ganz eigenem Charakter, wie Williamsburg, DUMBO und verschiedene kulturelle Viertel, die jeweils ihre eigene Atmosphäre, Architektur und Bevölkerung haben.
Für viele Touristen ist es nicht immer einfach zu entscheiden, welche Viertel am besten zu ihrer Reise passen. Manche Viertel liegen in fußläufiger Entfernung zueinander, während andere weiter auseinanderliegen und besser mit der U-Bahn zu erreichen sind. Außerdem unterscheidet sich je nach Viertel, was man dort hauptsächlich unternehmen kann: von bekannten Sehenswürdigkeiten und Einkaufsstraßen bis hin zu ruhigen Wohngegenden und Orten, die vor allem von Einheimischen besucht werden.
Auf dieser Seite erhältst du einen Überblick über die bekanntesten und meistbesuchten Viertel in New York, aufgeteilt nach Manhattan, Brooklyn, Queens und der Bronx. Pro Stadtbezirk findest du unten die Viertel, die für Touristen am interessantesten sind, mit Links zu ausführlichen Seiten, auf denen du mehr darüber erfährst, was es dort zu sehen und zu unternehmen gibt.
So kannst du ganz einfach entscheiden, welche Viertel am besten zu deiner Reise passen und wie du deinen Städtetrip nach New York am sinnvollsten planen kannst.
Nachbarschaften in Manhattan
Manhattan ist für viele Besucher der erste Berührungspunkt mit New York. In diesem Stadtbezirk liegen viele bekannte Sehenswürdigkeiten dicht beieinander, und lebhafte touristische Gegenden wechseln sich mit ruhigen Wohnvierteln ab. Die Viertel in Manhattan unterscheiden sich stark in ihrem Charakter: vom kommerziellen Herzen der Stadt über historische Gegenden bis hin zu lebendigen Ausgehvierteln.
Viele Viertel in Manhattan lassen sich gut zu Fuß erkunden und einfach miteinander kombinieren. So kannst du zum Beispiel von Midtown in Richtung Times Square und Bryant Park spazieren oder von SoHo nach Little Italy und Chinatown laufen. Andere Viertel wie Harlem oder die Upper East Side erreichst du bequem mit der U-Bahn.
Unten findest du eine Übersicht der Viertel in Manhattan, die für Touristen besonders interessant sind. Zu jedem Viertel erfährst du auf der jeweiligen Detailseite, was es dort zu sehen und zu tun gibt und warum sich ein Besuch lohnt.
Nachbarschaften in Brooklyn
Brooklyn besteht aus vielen unterschiedlichen Vierteln, jedes mit seiner eigenen Atmosphäre, seinem eigenen Charakter und Erscheinungsbild. Die Unterschiede zwischen den Vierteln sind groß: von kreativen und lebendigen Gegenden über ruhige Wohnviertel bis hin zu Küstengebieten am Wasser. Gerade diese Abwechslung macht Brooklyn während eines Städtetrips nach New York besonders interessant.
Viele Reisende besuchen Brooklyn als Ergänzung zu Manhattan. Man kommt hierher wegen der historischen Viertel, der Wasserlagen mit schönem Blick auf die Skyline von Manhattan und der Wohngegenden, in denen das alltägliche Leben der New Yorker im Mittelpunkt steht. Einige Viertel sind bei Touristen sehr beliebt, während andere vor allem als ruhige Wohngegenden mit wenigen klassischen Sehenswürdigkeiten bekannt sind.
Eines der bekanntesten Viertel ist DUMBO, das unter der Manhattan Bridge liegt. Dieses Viertel ist bekannt für seine alten Lagerhäuser, fotogenen Straßen und den Blick auf die Skyline von Manhattan. Williamsburg hat eine ganz andere Ausstrahlung und ist wegen seiner kreativen Szene, der Geschäfte, Cafés und des Nachtlebens beliebt. Weiter südlich liegt Coney Island, ein Viertel, das vor allem für seinen Strand, die Promenade und die klassischen Attraktionen des Luna Park bekannt ist.
Brooklyn und Manhattan lassen sich während einer Reise nach New York hervorragend miteinander kombinieren. Die Stadtbezirke liegen direkt nebeneinander, getrennt durch den East River, und sind hervorragend durch Brücken, U-Bahnen und Fähren miteinander verbunden. So kannst du zum Beispiel einen Spaziergang über die Brooklyn Bridge mit einem Besuch im Brooklyn Bridge Park verbinden oder einen Nachmittag in Williamsburg verbringen, bevor du nach Manhattan zurückkehrst.
Nachbarschaften in Queens
Viele Reisende kommen nach Queens wegen der guten Erreichbarkeit von Manhattan aus sowie der Nähe zu den Flughäfen John F. Kennedy International Airport und LaGuardia Airport. Außerdem vermittelt Queens einen guten Eindruck vom alltäglichen Leben in New York, mit Vierteln, in denen Menschen wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen – weit weg vom Trubel der bekanntesten Touristenattraktionen.
Einer der bekanntesten Orte in Queens ist Roosevelt Island. Diese schmale Insel liegt im East River zwischen Manhattan und Queens und fühlt sich ganz anders an als der Rest der Stadt. Roosevelt Island ist ein ruhiges, fast dörfliches Wohngebiet. Man erreicht die Insel mit einer Seilbahn von Manhattan aus, was für viele Besucher bereits ein besonderes Erlebnis ist. Auf der Insel gibt es Spazierwege, Parks am Wasser und Ausblicke auf die Skyline von Midtown Manhattan.
Andere Teile von Queens, wie Astoria, Long Island City und Flushing, sind vor allem für ihre kulturelle Vielfalt und ihr breites gastronomisches Angebot bekannt. Diese Viertel werden weniger von Touristen besucht, sind aber interessant für Reisende, die New York abseits der bekannten Routen entdecken möchten.
Queens ist weniger auf klassisches Sightseeing ausgerichtet als Manhattan, stellt jedoch eine gute Ergänzung zu einem Städtetrip dar. Besonders bei einem längeren Aufenthalt sorgt ein Besuch in Queens für Abwechslung und eine andere Perspektive auf die Stadt.
Nachbarschaften in der Bronx
The Bronx besteht aus verschiedenen Vierteln, die jeweils ihren eigenen Charakter haben. Im Vergleich zu Manhattan sind die Gegenden hier weniger auf Tourismus ausgerichtet und liegen weiter auseinander. Dennoch gibt es mehrere Viertel, die für Reisende interessant sind, die mehr von New York sehen möchten als nur die bekannten Highlights.
Viele Viertel in der Bronx haben eine starke lokale Identität und einen reichen kulturellen Hintergrund. Einflüsse aus unter anderem Lateinamerika und der Karibik sind deutlich im Straßenbild, in der Musik und im Essen zu erkennen. Die meisten Besucher erkunden die Bronx gezielt, zum Beispiel für einen Besuch des Yankee Stadium, des Pelham Bay Park oder des New York Botanical Garden.
Arthur Avenue (Little Italy in der Bronx)
Eines der bekanntesten Viertel bei Besuchern ist die Arthur Avenue, auch bekannt als Little Italy in der Bronx. Dieses Viertel ist für seine italienischen Wurzeln bekannt und gilt oft als das authentischste Little Italy in New York. Im Gegensatz zu Little Italy in Manhattan dreht sich hier noch vieles um lokale Geschäfte, Märkte und traditionelle Restaurants.
Die Arthur Avenue liegt in der Nähe des Yankee Stadium und wird häufig mit einem Baseballspiel oder einem Spaziergang durch die umliegenden Straßen kombiniert.
South Bronx
Die South Bronx ist ein großes Gebiet, das historisch als Geburtsort des Hip-Hop bekannt ist. In den 1970er-Jahren entstand hier eine Musik- und Kulturbewegung, die weltweit großen Einfluss hatte. Heute befindet sich dieser Teil der Bronx im Wandel, und man sieht immer mehr Street Art, kulturelle Initiativen und erneuerte Wohngebiete.
Obwohl dies kein typisches Touristenviertel ist, besuchen einige Reisende Teile der South Bronx im Rahmen organisierter Touren, vor allem wegen ihrer kulturellen Bedeutung und der Street Art, die an vielen Orten zu sehen ist.
Riverdale
Im Norden der Bronx liegt Riverdale, ein ruhiges und grünes Wohnviertel, das stark von dem Bild abweicht, das viele Menschen von der Bronx haben. Riverdale gilt als eines der sichereren und wohlhabenderen Viertel des Stadtbezirks und wird manchmal als eine „suburbane Oase“ beschrieben.
Das Viertel liegt auf einem Höhenzug mit Blick auf den Hudson River und wird selten von Touristen besucht, zeigt aber gerade deshalb eine ganz andere Seite von New York.
Rund um das Yankee Stadium
Die Umgebung rund um das New York Yankees Stadium ist für viele Besucher der bekannteste Teil der Bronx. An Spieltagen ist es hier lebhaft und geschäftig, mit Fans, Essensständen und Cafés in der Nähe. Außerhalb der Spieltage ist das Viertel deutlich ruhiger, bleibt aber ein markanter Anlaufpunkt für Reisende, die die Bronx besuchen.
Wie besucht man die Viertel in der Bronx?
Da die Viertel in der Bronx weit verstreut liegen, besucht man sie in der Regel nicht alle an einem Tag. Viele Reisende wählen ein oder zwei Orte aus und kombinieren dies mit einer Fahrt mit der U-Bahn von Manhattan oder Brooklyn aus. So bleibt der Besuch übersichtlich, und man holt mehr aus seiner Zeit in der Bronx heraus.
Wie sicher sind die Viertel in New York?
New York ist im Allgemeinen eine sichere Stadt für Touristen, insbesondere in den Vierteln, die bei Besuchern beliebt sind. Wie in anderen großen Weltstädten unterscheidet sich die Sicherheit jedoch je nach Stadtteil und Tageszeit.
In Manhattan sind touristische Viertel wie Midtown, SoHo, Greenwich Village, Chelsea sowie die Upper East und Upper West Side in der Regel belebt und gut überwacht. Auch in Brooklyn haben sich viele Viertel in den letzten Jahren stark verändert und sind bei Besuchern immer beliebter geworden, wodurch sie für Touristen gut zugänglich sind.
In der Bronx und in Teilen von Queens gibt es Stadtteile, die weniger auf Tourismus ausgerichtet sind und die man als Besucher seltener aufsucht. Das bedeutet jedoch nicht, dass diese Stadtbezirke unsicher sind. Rund um bekannte Orte wie das Yankee Stadium, die Arthur Avenue (Little Italy in der Bronx), den Bronx Zoo und große Parks ist es tagsüber lebhaft, und sowohl Einheimische als auch Touristen sind dort täglich unterwegs.
Während meiner vielen Besuche in New York habe ich mich nur selten unsicher gefühlt. Ich halte mich vor allem in Vierteln auf, in denen viele Menschen unterwegs sind, meide abends verlassene Straßen und nutze später am Tag die U-Bahn oder ein Taxi.
Möchtest du mehr darüber erfahren? Dann lies auch meine ausführliche Seite über Sicherheit in New York, auf der ich pro Stadtbezirk und Situation genauer darauf eingehe, was dich erwarten kann.
Stadtviertel in New York pro Tag kombinieren
Da New York aus so vielen unterschiedlichen Stadtvierteln besteht, ist es sinnvoll, die Tage gut zu planen. Viele Viertel liegen nah beieinander und lassen sich gut an einem Tag kombinieren, während andere besser in eine separate Tagesplanung passen.
So werden Viertel in Manhattan häufig miteinander kombiniert, zum Beispiel Midtown, Times Square, Chelsea und Greenwich Village. An einem anderen Tag kannst du beispielsweise Brooklyn erkunden, mit einem Spaziergang über die Brooklyn Bridge, durch DUMBO und Williamsburg. Auch Queens oder die Bronx eignen sich – je nach Interesse – gut für einen halben oder ganzen Tag.
In meiner 5-tägigen New-York-Planung habe ich die bekanntesten Viertel logisch auf mehrere Tage verteilt, sodass du möglichst wenig Reisezeit hast und trotzdem viel von der Stadt sehen kannst.
New York Info
Hallo, ich bin Edward, ein erfahrener New-York-Liebhaber. In den letzten Jahren habe ich die Stadt mehrfach besucht und von Norden bis Süden erkundet. Auf New York Info teile ich meine eigenen Erfahrungen, praktische Tipps und ehrliche Empfehlungen, um dir bei der Planung deiner Städtereise nach New York zu helfen. Hast du Fragen? Dann schick mir gerne eine E-Mail.
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Letztes Update: am 19. Januar 2026
